Ein hoher Gemüse- und Obstverzehr fördert die Gesundheit - DGE stellt wissenschaftliche Datenlage vor
Ein hoher Gemüse- und Obstverzehr in der Bevölkerung senkt das Risiko für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall. Die Beweislage dafür ist überzeugend, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in einer aktuellen Stellungnahme. Die nach umfassender Recherche und Analyse bewertete Datenlage zeigt auch für eine Reihe weiterer Krankheiten wie Krebs und Demenz ein präventives Potenzial eines erhöhten Verzehrs von Gemüse und Obst. Das heißt: Je mehr Gemüse und Obst gegessen wird, desto geringer das Risiko für das Eintreten von bestimmten Krankheiten.Gemüse und Obst spielen in der Ernährung des Menschen eine bedeutende Rolle. Sie liefern reichlich Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe, gleichzeitig wenig Energie und Fett. Die Vielfalt ernährungs-physiologisch günstiger Substanzen in Gemüse und Obst und das durch einen hohen Gemüse- und Obstverzehr erreichte Ernährungsmuster können positiv auf die Gesundheit wirken. Wer mehr Gemüse und Obst isst, verzehrt zum Beispiel weniger tierische Lebensmittel und damit geringere Mengen an ernährungsphysiologisch ungünstigen gesättigten Fettsäuren.
Wegen der ernährungsphysiologischen Vorteile und der aktuellen
wissenschaftlichen Datenlage zum präventiven Potenzial fordert
die DGE weitere Anstrengung, um den Verzehr von Gemüse und Obst
in der Bevölkerung zu erhöhen. Die zentrale Botschaft lautet:
Mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag essen („5 am Tag“).
Die Maßeinheit für eine Portion ist neben dem Stück Gemüse oder
Obst die eigene Hand, da die Portionsgröße so dem Alter
angemessen ausfällt. Von den 5 Portionen sollten möglichst
3 Portionen rohes und gegartes Gemüse und 2 Portionen Obst sein.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.





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