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  • Mehr Ganztagsschulen in Hessen – Jetzt an eine ausgewogene Schulverpflegung denken!
  • Freitag, 15. April 2011 Pressemitteilung

    Mehr Ganztagsschulen in Hessen – Jetzt an eine ausgewogene Schulverpflegung denken!

    Im Bundesland Hessen wird das Angebot an Ganztagsschulen weiter ausgebaut. So sollen im Schuljahr 2011/2012 insgesamt 75 neue Schulen ganztägig im Schulbetrieb laufen. An 64 weiteren Schulen werden die bestehenden Angebote erweitert, teilte das Hessische Kultusministerium Mitte März mit. Alles in allem gibt es damit im Bundesland Hessen 788 öffentliche Ganztagsschulen.Das sind 46 Prozent aller öffentlichen Schulen der Primar- und Sekundarstufe 1 sowie der Förderschulen in Hessen. Damit steht fast die Hälfte dieser Schulen vor der Herausforderung, eine schmackhafte und ausgewogene Schulverpflegung anzubieten. Für Ganztagsschulen ist nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz das Angebot einer Mittagsmahlzeit bundesweit verpflichtend.

    Wie sieht ein vollwertiges Verpflegungsangebot aus? Welche Standards gibt es für die Mittags- und die Zwischenverpflegung und die Auswahl der Getränke? Welche Rahmenbedingungen in der Schule gilt es zu beachten? Diese und andere Fragen werden in den „Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) beantwortet. Sie beschreiben präzise Anforderungen an die Lebensmittelauswahl und deren Häufigkeiten. Kriterien für eine optimale Getränkeauswahl und spezielle Rahmenbedingungen in der Schule, wie Räumlichkeiten und Pausenzeiten, werden darüber hinaus thematisiert. Mit der Umsetzung einer vollwertigen Schulverpflegung leisten Verantwortliche und Entscheider für die Schulverpflegung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Ernährungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen und damit auch den späteren Erwachsenen.

    Bevor allerdings die ersten Speisen ausgegeben werden können, gilt es möglichst früh im Planungsprozess einige wesentliche Herausforderungen zu klären: Welche Räumlichkeiten stehen zur Verfügung? Gibt es eine eigene Küche, in der das Essen gekocht werden kann oder sollen die Speisen von einem Caterer geliefert werden? Welche Küchengeräte müssen besorgt werden oder welche Leistungen soll der Caterer erfüllen? Von der Auswahl geeigneter Küchengeräte über Bewirtschaftungsformen und Verpflegungssysteme bis hin zur Getränkeauswahl, Hygiene und HACCP finden sich in den Infobroschüren zur Schulverpflegung zahlreiche Hilfestellungen zur Umsetzung eines vollwertigen Speisenangebots. Nützliche Adressen und Tipps zu weiterführender Literatur runden das Informationsmaterial ab.
    Bei individuellen Fragen rund um die Schulverpflegung steht das Team von „Schule + Essen = Note 1“ gerne zur Verfügung E-Mail: schuleplusessen@dge.de, 0228 3776-873.

     

    „Schule + Essen = Note 1“ ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. und Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.“ Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

    Autorin: Sarah Leinweber, Mitarbeiterin „Schule + Essen = Note 1“

     

     

    Druchgeführt von: Deutsche Gesellschaft für Ernährung