Kartoffeln
Ursprünglich stammt die Kartoffelknolle aus Südamerika. Seit 200 Jahren wird sie als Grundnahrungsmittel auch in Deutschland angebaut. Kartoffeln werden nach Reifezeitpunkten unterschieden: Speisefrühkartoffeln (ab Anfang Juni), mittelfrühe Sorten (ab Mitte August) und späte Sorten ab Mitte September bis Ende Oktober. Kartoffeln werden darüber hinaus in Kochtypen eingeteilt:

  • festkochend: meist länglich-oval, niedriger Stärkegehalt, schnittfest, springen beim Kochen nicht auf;
  • vorwiegend festkochend: mittelfest bis mehlig, springen beim Kochen nur wenig auf;
  • mehligkochend: hoher Stärkegehalt, mehlig, springen beim Kochen auf;

Die Kartoffel zeichnet sich durch ihren geringen Energiegehalt sowie durch ihren Stärke- und Eiweißgehalt aus.
Kartoffeln sollten möglichst kühl, trocken und dunkel gelagert werden. Bei Licht bildet sich das giftige Solanin, das an grünen Stellen der Kartoffel konzentriert ist. Diese müssen vor der Zubereitung herausgeschnitten werden, denn Solanin wird durch Hitzeeinwirkung nicht zerstört. Aus Kartoffeln können viele verschiedene Speisen zubereitet werden z. B.: Brat-, Pell-, Salzkartoffeln, Kartoffelsalat, Püree, Pommes frites, Gnocchi, Gratin, Eintöpfe, Suppe, Klöße und Puffer. 
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Druchgeführt von: Deutsche Gesellschaft für Ernährung