Tablettsystem

Tablettsystem in einer Mensa
Quelle: Schule + Essen = Note 1

Bei diesem System werden die Speisen in einer Zentralküche portioniert und am Band auf Tabletts verteilt. Bei entsprechender Anordnung lassen sich in relativ kurzer Zeit sehr viele Tabletts individuell bestücken.

Nach dem Bestücken wird entweder das gesamte Tablett (Kompakttablett-System) oder der einzelne Teller bzw. das einzelne Geschirrteil (Clochensystem) abgedeckt. Die Temperatur von warmen Mahlzeiten kann so etwa eine Stunde gehalten werden. Bei langen Wegen von der Küche zu den Ausgabepunkten können „aktive Systeme“ helfen. Sie beheizen bzw. kühlen die Speisen beim Transport und sorgen damit dafür, dass das Essen mit einer den hygienischen Vorgaben entsprechenden Temperatur bei den Verpflegungsteilnehmerinnen und -teilnehmern ankommt.

Vorteile

  • Das System macht es möglich, Verpflegungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu versorgen, die nicht oder nur eingeschränkt mobil sind.
  • Die Tabletts werden individuell bestückt.  

Nachteil

  • Es entsteht Aufwand für die Erfassung der Speisenwünsche und die entsprechende Bestückung der Tabletts.

 

Für die Verpflegung in Schulen ist das Tablettsystem nicht üblich, da es für den Tischgast attraktiver ist, die Speisen direkt an der Ausgabe zu wählen. Andere Systeme wie
undefinedTischgemeinschaften, undefinedCafeteria Line oder das undefinedFree Flow-System   sind besser geeignet.