Allergenkennzeichnung von Speisen und loser Ware

Bei loser, unverpackter Ware, und damit auch bei allen Speisen, die von Lebensmittelunternehmern und Essensanbietern hergestellt, verteilt bzw. verkauft werden, ist die Information über die 14 Hauptallergene ebenfalls Pflicht.

Die Information über die Allergene muss deutlich, gut sichtbar und lesbar sein und kann auf verschiedene Weise erfolgen:

  • Schriftlich
    - auf Speisenplänen, Getränkekarten oder in Presiverzeichnissen
    - auf einem Aushang in der Verkaufsstätte, wie der Schulmensa oder dem Kiosk durch namentliche Aufzählung oder mithilfe einer  undefinedKodierung durch Zahlen oder Buchstaben. Zusätzlich können auch Initiates file downloadPiktogramme eingesetzt werden.
    - auf Schildern direkt an der jeweiligen Speise/dem jeweiligen Lebensmittel

  • Mündlich
    - durch hinreichend unterrichtetes Personal auf Nachfrage der Schülerinnen und Schüler oder der Eltern
    - auf Basis einer schriftlichen Dokumentation, die auf Nachfrage hin leicht zugänglich sein muss.
    - ein Hinweis an gut sichtbarer Stelle muss die Schüler und Eltern unterrichten wo sie die  Informationen über die Allergene erhalten.

Nicht erforderlich ist die explizite Ausweisung eines Allergens, wenn dieses in der Speisenbezeichnung eindeutig ersichtlich ist, wie Sellerieschnitzel, Eierpfannkuchen oder Mandelpudding.

Kreuzkontaminationen im Herstellungsprozess in der Küche ( z. B. Mehlstaub auf Arbeitsflächen, Fischdämpfe) und die Spurenangaben von eingesetzten Lebensmitteln bleiben bei der Allergeninformationspflicht der losen Ware bisher noch freiwillig. Eine Spurenkennzeichnung wird besonders aus Produkthaftungsgründen dennoch als sinnvoll erachtet. Es liegt in der Sorgfaltspflicht des Anbieters im Sinne eines Allergenmanagements diese unbeabsichtigten Gefahren minimal zu halten und über mögliche Spuren zu informieren. (Siehe dazu Tipps für Einrichtungen)