Nachweis über die durchgeführten Hygieneschulungen

Die durchgeführten Schulungen und Belehrungen sind mit Unterschrift der teilnehmenden Mitarbeiter zu dokumentieren. Außerdem sind das Datum, die Dauer, das Thema sowie die Schulungsinhalte festzuhalten. Darüber hinaus können Angaben über den Schulungsleiter, die eingesetzten Medien und das verwendete Material beschrieben werden. Zudem soll laut DIN 10514 die Durchführung einer Erfolgskontrolle als Überprüfung der Wirksamkeit der Schulung, z.B. in Form einer Abfrage oder abschließenden Diskussion, notiert werden. Die Bescheinigungen sind für die Dauer der Beschäftigung des Mitarbeiters aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde nachzuweisen.

Tipp: Die DIN 10514 über Hygieneschulung beinhaltet Anweisungen zur Durchführung und Dokumentation. Darin wird vorgeschlagen, die Schulungen zu den Themen Lebensmittelhygiene und HACCP sowie die betriebliche IfSG-Folgebelehrung in einer Veranstaltung zu absolvieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Trennung zwischen Lebensmittel- und Infektionshygiene auf dem Nachweis deutlich wird, damit der rechtliche Hintergrund beider Pflichten hinreichend gewährleistet wird.

Für die Beschäftigten in der Schulverpflegung bedeuten die erläuterten Schulungspflichten, dass zum einen für jeden Mitarbeiter Erst- und Folgebelehrungen nach dem IfSG vorliegen müssen. Zum anderen sind Schulungen über Lebensmittelhygiene und HACCP zu belegen. Im eigenen Interesse sollten Schulen die geforderten Schulungen vollständig erfüllen, denn auf Verlangen zuständiger Behörden werden diese Nachweise vorausgesetzt und in Streitfällen eingefordert!

Musterdokumente

Folgende Formulare können Sie als Muster für Ihre Dokumentation nutzen:

Meiner Ansicht nach bieten Schulungen die Chance, Mitarbeiter über sichere Lebensmittel zu informieren, Zusammenhänge zu erklären und das Bewußtsein für hygienisches Arbeiten insgesamt zu trainieren. Eine jährliche Wiederholung hat sich meiner Erfahrung nach in der Praxis bewährt.