Dienstag, 19.03. 2019
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KuPS-Studie Schulverpflegung: Mehr Qualität zum fairen Preis

Die bundesweite Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nennt Ansätze, wie sich eine hochwertige Schulverpflegung gestalten lässt, ohne die Kosten wesentlich zu erhöhen.

© DGE

Die KUPS-Studie verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Kosten und Preisstrukturen in der Schulverpflegung offen zu legen. Geht es um die Kalkulation für Schulessen, so muss berücksichtigt werden, dass die Preise in diesem Bereich jährlich durchschnittlich um 1,6 bis 2,2 Prozent steigen.

Die KUPS-Untersuchungen nennen konkrete Ansatzpunkte, wie Schulessen dennoch zu fairen Preisen angeboten werden kann. Die Studienleiterin Dr. Ernestine Tecklenburg verweist hierbei auf den Faktor „Qualität“: Diese ist nicht nur eine Forderung, sondern zugleich Teil der Lösung. Denn qualitativ hochwertige Mahlzeiten seien ein Anreiz dafür, dass mehr Eltern und Schüler die Verpflegung annehmen. Steigt die Akzeptanz, wirkt sich das positiv auf die Gesamtkosten aus.

Die KUPS-Studie zeigt auch auf, wie eine höhere Qualität zu erreichen ist, ohne die Kosten für Schulessen wesentlich zu erhöhen: „Potential dazu finden wir bei der Nutzung von Free-flow Speisenverteilsystemen, im Einsatz von Bio Lebensmitteln und durch die Nutzung der DGE-Qualitätsstandards,“ schlussfolgert Ernestine Tecklenburg.